{"id":853,"date":"2025-12-10T10:35:55","date_gmt":"2025-12-10T09:35:55","guid":{"rendered":"https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/?p=853"},"modified":"2026-01-15T01:40:38","modified_gmt":"2026-01-15T00:40:38","slug":"volk-und-land-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/index.php\/2025\/volk-und-land-schuetzen\/","title":{"rendered":"Volk und Land sch\u00fctzen!"},"content":{"rendered":"<p>Fl\u00e4che ist mehr als nur ein statistischer Wert, denn Boden ist nicht nur wesentlicher Produktionsfaktor und begrenzte, nicht erneuerbare Ressource, sondern vor allem auch Heimat. Wohnraum, Industrie, Landwirtschaft, Natur, jedes ein wesentlicher Aspekt einer Nation, der jedoch begrenzt ist durch den zur Verf\u00fcgung stehenden Heimatboden. Im Ringen um die richtige Balance der diesbez\u00fcglichen Fl\u00e4chenzuteilung kann auch das Thema Immigration nicht au\u00dfer Acht gelassen werden, weil die Verteilungsk\u00e4mpfe vor der wohl wichtigsten Ressource nicht Halt machen. Deutschland, das sich den Luxus als Weltsozialamt zu agieren leistet, befindet sich in einem Zustand einer ernstzunehmenden <strong>De-Industrialisierung<\/strong>. Doch gerade in einer solchen Situation den <strong>N\u00e4hrstand des Volkes<\/strong>, sprich seinen <strong>Landwirtschaftssektor zu vernachl\u00e4ssigen<\/strong>, kommt einer politischen <strong>Vers\u00fcndigung an der origin\u00e4ren Lebensgrundlage seiner Nation<\/strong> gleich.<\/p>\n<p><strong><em>Arbeit, Wirtschaft und Eigentum \u2013 Dienst an Volk und Erde: <\/em><\/strong><em>Arbeit soll w\u00fcrdig sein, Eigentum sicher und unsere Ressourcen gesch\u00fctzt. Darum wollen wir eine Wirtschaft, die sich an unserer Heimat orientiert: regional statt global, stark im Mittelstand und in b\u00e4uerlichen Betrieben. Land, Boden, Wasser und Energie d\u00fcrfen kein Spielball internationaler Fonds sein \u2013 sie geh\u00f6ren in heimische H\u00e4nde, verbunden mit klarer Verantwortung.<\/em><\/p>\n<p>Aus dem Entwurf f\u00fcr das Grundsatzprogramm der HEIMAT, Leitsatz Nr. 16<\/p>\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Abnehmende landwirtschaftliche Fl\u00e4che<\/strong><\/h4>\n<p>Die unabh\u00e4ngige, eigenst\u00e4ndige Versorgungssicherheit im Ern\u00e4hrungssektor ist nicht weniger bedeutsam als die Industriepolitik. <strong>Fernab transhumanistischer Dystopien bed\u00fcrfen die Nahrungsmittel nicht Labore und 3D-Drucker, sondern landwirtschaftlicher Fl\u00e4che, die bearbeitet wird.<\/strong> Diese hat allerdings in den zur\u00fcckliegenden ca. drei Jahrzehnten in Deutschland <strong>um rund 1,5 Millionen Hektar abgenommen<\/strong>. Die Fl\u00e4chenneuinanspruchnahme f\u00fcr Siedlungs- und Verkehrszwecke (SuV) wird von der Bundesregierung f\u00fcr den Zeitraum zwischen 2019 bis 2022 mit 52 Hektar t\u00e4glich (!) angegeben. Man kann zwar den Gender-Eintrag \u201edivers\u201c im Personenstandsregister vermerken \u2013 laut Zensus 2022 in Deutschland 969 diesbez\u00fcglich registrierte Menschen, sprich ca. 0,001 Prozent der Bev\u00f6lkerung \u2013, aber eine <strong>Erhebung zum Anteil der Umwandlung von speziell landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che in SuV-Fl\u00e4chen liegen laut der Bundestagsdrucksache 21\/1007 der Bundesregierung <u>NICHT<\/u> vor.<\/strong> Zumindest wei\u00df die Bundesregierung, dass die <strong>Fl\u00e4cheninanspruchnahmen f\u00fcr Windenergieanlagen sowie Photovoltaikfreifl\u00e4chenanlagen im vergangenen Jahr erheblich gestiegen<\/strong> sind. 28.766 neue Windenergieanlagen nahmen 2024 eine Fl\u00e4che von 14.383 Hektar in Anspruch, bei den Photovoltaikfreifl\u00e4chenanlagen waren dies 45.200 Hektar.<\/p>\n<p>Hier geht es zu unserer Kampagne \u201eGr\u00fcnderzeit statt De-Industrialisierung\u201c:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/die-heimat.de\/wirtschaftswende\/\">https:\/\/die-heimat.de\/wirtschaftswende\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/die-heimat.de\/wirtschaftswende\/\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2773\" src=\"https:\/\/die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1.png\" sizes=\"auto, (max-width:767px) 480px, 600px\" srcset=\"https:\/\/die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1.png 600w, https:\/\/die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1-300x300.png 300w, https:\/\/die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1-150x150.png 150w, https:\/\/die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1-75x75.png 75w, https:\/\/die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1-480x480.png 480w\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"600\" \/><\/a><\/figure>\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anhaltendes H\u00f6festerben<\/strong><\/h4>\n<p>In einem solchen Entwicklungsszenario steigt zwangsl\u00e4ufig der Nutzungsdruck bez\u00fcglich verbleibender landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen, was sich nicht zuletzt auch zu Lasten von Agrarumweltma\u00dfnahmen auswirkt. <strong>Seit dem Jahr 2020 gibt es fast 8000 landwirtschaftliche Betriebe weniger in Deutschland<\/strong>. Die Anzahl r\u00fcckl\u00e4ufiger tierhaltender Betriebe steigt \u00fcberproportional. Dies ist ein seit l\u00e4ngerem zu betrachtender Trend, nur wird <strong>in den Medien weit weniger \u00fcber das H\u00f6festerben als \u00fcber die De-Industrialisierung berichtet<\/strong>, obgleich auch die Landwirtschaft eine gewisse Arbeitsmarktrelevanz aufweist. Von 2020 bis 2023 sank auch die Zahl der Arbeitskr\u00e4fte in der Landwirtschaft, und zwar um rund sieben Prozent, was in etwa 62.000 Arbeitspl\u00e4tzen entspricht. Mit dem R\u00fcckzug der Landwirtschaft geht \u00fcberdies ein <strong>Verlust von heimatpr\u00e4gender Kulturlandschaft<\/strong> verloren. Dies geht einher mit einem <strong>raumordnungspolitisch bedingten Fl\u00e4chenmissbrauch<\/strong>, indem man erschlossene Ortskerne zunehmend ungenutzt l\u00e4sst, jedoch neues Bauland an den Ortsr\u00e4ndern und umliegenden Fl\u00e4chen ausgewiesen werden, wodurch <strong>Infrastrukturkosten in die H\u00f6he getrieben<\/strong> werden\u2026doch <strong>infrastrukturellen Problemen begegnet man ja neuerdings \u00fcber sogenannte Sonder\u201cverm\u00f6gen\u201c<\/strong>. \u2013 Die Zukunftssicherung unserer Heimat erfordert allerdings keine Etikettenschwindel, sondern einen ganzheitlichen Blick auf das, was Heimat in erster Linie ausmacht: Volk und Land!<\/p>\n<p><strong>Sascha Ro\u00dfm\u00fcller<\/strong><br \/>\nAmtsleiter Politik<br \/>\nDie HEIMAT<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-851\" src=\"https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Schuetzt.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Schuetzt-200x113.png 200w, https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Schuetzt-300x169.png 300w, https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Schuetzt-400x225.png 400w, https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Schuetzt-600x338.png 600w, https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Schuetzt-768x432.png 768w, https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Schuetzt-800x450.png 800w, https:\/\/wetterau.die-heimat.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Schuetzt.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fl\u00e4che ist mehr als nur ein statistischer Wert, denn Boden ist nicht nur wesentlicher Produktionsfaktor und begrenzte, nicht erneuerbare Ressource, sondern vor allem auch Heimat. 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