Fahrt durch die Innenstadt von Kassel. Hier sind im März Kommunalwahlen. Alles ist voller Ausländer und Müll. Die FDP wirbt großflächig damit, die Hundesteuer abschaffen zu wollen. Westdeutschland.“ Dieser X-Post von Philipp Stein vom 10. Februar trifft den Nagel auf den Kopf. Als „Gesinnungs-Ossi“, der ich heute einer bin, müsste ich eigentlich zustimmen, meine alte Heimat „West“ achselzuckend abhaken und zur politischen Tagesordnung übergehen. Doch ich kann und will es nicht.

Zwar hat mein eigener Weg mich von Berlin über Hessen nach Sachsen geführt, wo meine Kinder aufwuchsen und ich heute für die Sammlungsbewegung FREIE SACHSEN wirke. Und ja: Angesichts von Überfremdung und kultureller Selbstaufgabe in der BRD ist die Forderung nach einem „Säxit“ – einer Autonomie nach Südtiroler Vorbild bis hin zur Abspaltung – realpolitisch nicht völlig abwegig. Es gilt, zunächst den identitätsbewussteren Teil Deutschlands zu retten. Doch als HEIMAT-Vorsitzender mit bundesweitem Anspruch sage ich auch: Der Kampf um den Westen ist die Voraussetzung für unsere Reconquista. Wir erleben derzeit das Ende der Geduld der „Wessis“. Die Deindustrialisierung schlägt in den westlichen Wirtschaftsmetropolen mit voller Härte durch. Wenn Traditionsunternehmen wie Buderus Edelstahl in Wetzlar zerschlagen werden, wenn der Auto mobilsektor und die Chemiebranche SOS funken und allein die Autoindustrie binnen eines Jahres fast 50.000 Stellen abgebaut hat, dann entzieht das dem System die Basis. Dieser wirtschaftliche Schock trifft auf eine Gesellschaft, die durch kriminelle Migranten und eine kollabierende Kommunalfinanzierung bereits am Limit ist. In den Städten wächst der soziale Sprengstoff.

Die aktuellen Wahlumfragen, die die AfD in Hessen, Bayern oder Baden-Württemberg bei 20 Prozent und mehr sehen, sind ein wichtiger Indikator. Die klassische Zweiteilung – der Osten wählt blau, der Westen schwarz – beginnt zu bröckeln. Auch wenn die AfD nicht die Lösung ist, so bricht sie doch die „Brandmauer“ auf. Das ist entscheidend: Da die Masse der Wähler im Westen sitzt, wird man dem Osten nur dann mehr Freiraum geben, wenn die BRD insgesamt unregierbar zu werden droht. Der Druck auf die Etablierten muss parlamentarisch und vorparlamentarisch in ganz Deutschland wachsen.

In diesem Sturm erweisen sich unsere HEIMAT-Hochburgen als unverzichtbare Ankerpunkte. In Hessen, etwa im Wetteraukreis, in Büdingen oder Altenstadt, sind wir tief vernetzt. Während die AfD in manchen Regionen mangels Kandidaten gar nicht erst antritt, stehen unsere Leute wie Stefan Jagsch oder Daniel Lachmann bereit. Wir besetzen die Themen, welche die Menschen bewegen: Remigration, echte Sicherheit – und das Streben nach Wiederherstellung der kulturellen Hegemonie der Deutschen im eigenen Land.

Besonders stolz macht mich die patriotische Jugend. In Essen und Dortmund (Nordrhein-Westfalen) ist der Zustrom zu HEIMAT und Jungen Nationalisten (JN) ungebrochen. Das Establishment reagiert hilflos: In Essen versucht die Stadt mit baurechtlichen Tricks, unsere Parteiräume im Stadtteil Kray zu „schleifen“, um unsere erfolgreichen „Offenen Abende“ für junge Deutsche zu verhindern. Doch unser Widerstand am 6. Februar hat gezeigt: Wir lassen uns nicht verbieten. Wir haben die Podiumsdiskussion kurzerhand auf die Straße verlegt. Wenn man uns die Räume nimmt, holen wir uns den öffentlichen Raum zurück!

Unsere Jugend leidet unter der BRD-Bildungskatastrophe und der sozialen Vernachlässigung, doch sie bildet die kulturelle Gegenmacht von morgen. Wir schaffen „Leuchttürme“ im Westen, die als Ausgangspunkte für die spätere Reconquista dienen. Wir denken nicht in Legislaturperioden. Wir führen einen Kampf, von dem wir wissen, dass vielleicht erst nachfolgende Generationen seine Früchte ernten werden.

Obwohl vieles ungewiss ist: Ich vergesse meine alte Heimat nicht. Am 15. März zählt in Hessen jede Stimme für die HEIMAT und nach dem Wahltag jeder einzelne Tag, an dem wir uns als Deutsche in unserem Land behaupten.

Autor: Peter Schreiber

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